Was ist gesunde Ernährung?

Hierzu gibt es Studien über Studien, Meinungen, Ratgeber und natürlich auch immer die gleichen Märchen wie z.B. „Gesundheit hat mit Ernährung gar nichts zu tun“. Das kommt meist daher, weil jeder von uns immer jemanden kennt, der jemanden kennt, der 95 Jahre alt und völlig gesund ist, obwohl er sich jeden Tag nur von Bier, Cola, Schnitzel und Schokoladenkuchen ernährt.

Eine gesunde Ernährungsweise ist die, die dem Organismus das gibt, was er braucht. Sie beruht auf zwei wesentlichen Merkmalen:

1. Gesunde Ernährung verursacht keine Krankheiten
2. Gesunde Ernährung hilft bei der Erhaltung der Gesundheit

Von zentraler Bedeutung sind vor allem die Stoffe, die der menschliche Körper selbst gar nicht oder nicht in ausreichender Menge bilden kann und die ihm deshalb von außen zugeführt werden müssen. Hierzu zählen zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem versorgt eine gesunde Ernährung den Körper natürlich auch genau mit der Energiemenge, die er benötigt.

Diäten und Abnehmprogramme

Es gibt bekanntlich eine Menge unterschiedlicher Diäten und Abnehmprogramme, die als gesund bezeichnet werden. Dazu zählen zum Beispiel die metabolische Ernährung oder die Trennkost. Wenn sie herausfinden wollen, welche Ernährungsform speziell für sie die richtige ist, dann müssen sie zuerst ihre Gewohnheiten und vor allem ihre kulinarischen Vorlieben außer acht lassen. Jeder der gesund werden oder bleiben will sollte gesunde Ernährung als höchste Priorität ansehen. Hier finden Sie eine Übersicht über die bekanntesten Diäten

Was fressen Schimpansen?

Auszug aus Wikipedia:

Schimpansen sind Allesfresser, die sich aber zum überwiegenden Teil von Pflanzen ernähren. Früchte und Nüsse stellen den Hauptbestandteil der Nahrung dar, daneben verzehren sie auch Blätter, Blüten, Samen und anderes Pflanzenmaterial. Schimpansen fressen aber auch regelmäßig Insekten und verschiedene kleine Säugetiere (wie etwa Fledermäuse).

Fällt ihnen etwas auf?

Klar, Schimpansen trinken kein Bier oder Kaffee. Sie essen auch kein Nutella zum Frühstück. Auffällig ist aber auch, dass sie keine der Nahrungsmittel essen, die für uns zu den sog. Grundnahrungsmitteln gehören, nämlich z.B. Milch und Getreide. Sie essen also weder Brot, Pizza, Nudeln, Cornflakes etc. Noch Sahnetorte, Joghurt oder Pudding. Falls sie sich jemals nach der LowCarb Methode (Ernährung mit nur wenigen Kohlenhydraten) ernährt haben, dann wissen sie jetzt, warum sich viele Menschen damit viel besser fühlen. Es ist völlig klar, weil sie in dieser Phase Produkte aus Weizen weitgehend vermeiden und stattdessen mehr Obst oder Gemüse zu sich nehmen. Wer das macht, bemerkt bald eine deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes. Getreide gehört aber seit eh und je zu unseren Grundnahrungsmitteln. Warum? Ganz einfach, weil es unheimlich praktisch ist. Man kann damit viele Menschen schnell satt machen, es auf einfache Weise mit Maschinen herstellen und Lagern. Das soll nicht heißen, dass sie gänzlich auf Getreide verzichten müssen, geringe Mengen und daraus hergestellte Brote, Müslis, Suppen etc. können eine gesunde Ernährung durchaus ergänzen.

Die 10 Regeln der DEG

Seit 1956 formuliert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. in 10 Regeln, wie sich Verbraucher ausgewogen und genussvoll im Alltag ernähren können.

1. Lebensmittelvielfalt genießen

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich. Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel.

2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“

Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag. Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sowie (ungesalzene) Nüsse.

3. Vollkorn wählen

Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für Ihre Gesundheit.

4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen

Essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse täglich, Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Sie Fleisch essen, dann nicht mehr als 300 bis 600 g pro Woche.

5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen

Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie beispielsweise Rapsöl und daraus hergestellte Streichfette. Vermeiden Sie versteckte Fette. Fett steckt oft „unsichtbar“ in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food und Fertigprodukten.

6. Zucker und Salz einsparen

Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehlenswert. Vermeiden Sie diese möglichst und setzen Sie Zucker sparsam ein.

Sparen Sie Salz und reduzieren Sie den Anteil salzreicher Lebensmittel. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen.

7. Am besten Wasser trinken

Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag. Am besten Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee. Zuckergesüßte und alkoholische Getränke sind nicht empfehlenswert.

8. Schonend zubereiten

Garen Sie Lebensmittel so lange wie nötig und so kurz wie möglich, mit wenig Wasser und wenig Fett. Vermeiden Sie beim Braten, Grillen, Backen und Frittieren das Verbrennen von Lebensmitteln.

9. Achtsam essen und genießen

Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und lassen Sie sich Zeit beim Essen.

10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Vollwertige Ernährung und körperliche Aktivität gehören zusammen. Dabei ist nicht nur regelmäßiger Sport hilfreich, sondern auch ein aktiver Alltag, in dem Sie z. B. öfter zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren.

2017-10-23T19:50:32+00:00 Oktober 17th, 2017|Ernährung, News|