Die Sache mit dem Puls

Piep-Piep-Piep – Fast jeder Hobbyläufer 🏃‍ hat einen Begleiter – den PULSMESSER.😉 Das gleiche gilt übrigens auch für engagierte Radler oder 🚴‍Mountainbiker. Ist der Herzschlag zu schnell, schlägt das Gerät Alarm und sagt dem Sportler damit: „mach etwas langsamer, Kollege“.

Doch wie ist das eigentlich mit dem Puls und der Fettverbrennung?? Hierzu gibt es durchaus unterschiedliche Erkenntnisse. Fakt ist, dass der Körper zu Beginn einer Belastung überwiegend Kohlehydrate verbrennt. Das Fett ist von der Natur als Schutz für Krisenzeiten gedacht und daher wird es auch am Anfang weniger verwendet. Um überwiegend Fett zu verbrennen sollte man im niedrigen Pulsbereich und mit einer möglichst langen Belastungsdauer trainieren. Man spricht bei dieser Phase auch von dem „aeroben Bereich“. Im aeroben Bereich beträgt der Puls 70 – 80 % der maximalen Herzfrequenz. Dieser Bereich fördert das Herz-Kreislauf-System sowie den Stoffwechsel. Hierbei werden Kohlehydrate und Fett gleichermaßen verbrannt.
Achtung: Es stimmt zwar, dass die Muskeln bei niedrigem Puls prozentual mehr Fett (etwa 70 Prozent) verbrennen, während sie bei höherem Puls prozentual mehr Kohlenhydrate und weniger Fett (etwa 50 Prozent) verbrennen. Die Betonung liegt aber auf „prozentual“. Denn unterm Strich verbrennen wir bei höherem Puls insgesamt deutlich mehr Kalorien als bei niedrigerem – und damit auch mehr Fettkalorien 👍.

Deshalb wird heute das Training bei einer niedrigen Herzfrequenz gar nicht mehr so sehr fokussiert, da es eben sehr zeitaufwendig und langatmig ist. Man geht davon aus, dass auch mit einem höheren Puls letztendlich Fett abgebaut werden kann. Auch wenn der Körper dabei zuerst die Kohlehydrate angreift, so ist der Kalorienverbrauch dafür höher. Und weil das Training den Stoffwechsel aktiviert, verbrennt der Köper auch nach dem Training noch eine ganze Zeit mehr Kalorien als üblich. Dies nennt man den „Nachbrenneffekt“.😀

viele Grüße – eure Sonja

2017-10-14T20:29:13+00:00 September 10th, 2017|News, Sport & Fitness|